Seit Längerem schon bin ich Besitzer eines Canon PIXMA MP610, einem Scanner-Drucker-Kombi. Für den relativ niedrigen Preis hat es bei der Ausstattung seitens des Herstellers nicht mehr für WLAN oder Bluetooth gereicht. Wenn man also von mehreren Rechnern aus drucken möchte, ohne den am Drucker angeschlossenen PC immer hochfahren zu wollen, ist man aufgeschmissen. Inzwischen gibt es das Modell nicht mehr im Handel, die Nachfolger sind inzwischen ähnlich preisgünstig und mit WLAN ausgestattet.

Wer seinen Drucker nachrüsten will, hat die Wahl zwischen drei Bluetooth-Modulen von Canon selbst. Die schlagen allerdings laut Geizhals.at mit mindestens 48 € zu Buche. (W)LAN-Adapter sind da preistechnisch keine Alternative, zumal sie irgendwie kaum zu haben sind.

Die Pixma-Reihe und sicher auch andere Drucker verfügen häufig über eine USB-Schnittstelle, um Fotos über PictBridge oder vom USB-Stick zu drucken. Die kann man für oft weniger als 10 € in einen Bluetooth-Schnittstelle umwandeln: Bluetooth-USB-Stick besorgen (gern auch No-name, muss ja keiner von Kensington sein), an die Buchse stecken und schon kann man z.B. mit einem Bluetooth-fähigen Notebook oder einem ähnlichen Stick am PC auf den Drucker zugreifen.

Zugegeben, mehr als Drucken ist damit dann nicht drin. Solange es aber nur darum geht, nur schnell was auszudrucken, kann der PC, an dem der Drucker eigentlich per USB-Kabel hängt, ausbleiben.

Geht auch gut mit dem Pixma MP540.

ump_ueberlastNach diversen Meldungen über den gescheiterten Start der Online-Reservierung für die Abwrackprämie scheint niemand vom BAFA oder der beauftragten IT-Firma fähig, den Aufrufen Herr zu werden.

Immerhin hat man es schon geschafft, bei Überlastung des Servers eine Fehlermeldung anzuzeigen. Nur ist die für den reibungslosen Betrieb des Onlineformulars bei Antragstellern, die gerade versuchen, das ausgefüllte Formular abzuschicken, alles andere als förderlich. Denn sie erzeugt unnötigen Traffic: Wenn ein Browser für diese zwei Sätze plus Überschrift mehr Daten vom Server abfragen muss (30 KiB) als z.B. beim Abruf der Google-Startseite (22 KiB), die wesentlich mehr tatsächliche Informationen enthält, dann ist das BAFA doch selbst schuld…

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Umfang der Fehlermeldung des Online-Formulars für die Abwrackprämie

Mit dabei sind 1526 Zeilen (!!) Stylesheet in drei CSS-Dateien, von denen eigentlich keine einzige wirklich nötig ist um dem Besucher lediglich mitzuteilen, dass im Moment einfach nur nichts geht. Gleichzeitig geht dadurch aber noch weniger…

Das eigentliche Formular, was dann doch beim Neuladen gelegentlich erscheint (gabs da bei einigen Antragstellern gerade Mittagessen?), sieht übrigens so aus.

Formular Abwrackprämie

Für alle die "nur mal gucken" wollen

Change the World by Web

März 6, 2009

Plug-ins für WordPress schreiben und dabei Gutes tun – Chance, die man nutzen sollte.

Nachdem ich diesen Beitrag mit “SolidWorks mit OpenGL-behinderter Billigst-On-Board-Notebook-Grafikkarte” betitelte, fiel mir ein, dass auch ein werter Besitzer dieses kostengünstigen Notebooks irgendwann einmal diese Zeilen liest… Tut mir leid, L.E.P!

Nahezu unzumutbare CAD-Software auf gerade noch so zumutbaren Notebooks zum Laufen zu bringen grenzt an Selbstverstümmelung!

Falls doch noch irgendwo jemand versuchen sollte, auf einem MSI VR602-Notebook mit SiS Mirage 3 (on-chip, pfui!) Grafik”chip” die CAD-Software SolidWorks 2008 zum Laufen zu bringen, der bewaffne sich mit Geduld und Spucke.

Wenn SolidWorks auch nach der tausendsten Neuinstallation beim Starten immer mit einem DLL-Fehler abschmiert, dann liegt es bei dieser Systemkonfiguration (+ WinXP) höchstwahrscheinlich an den Grafiktreibern. Die neuesten dieser Art zur Konfiguration passend herunterzuladen mag ja evtl. helfen. In meinem Fall hört der Post aber noch nicht auf… Da kommt also noch was.

Tatsächlich geholfen also hat viel mehr folgendes.

  • Registry: allen Einträgen mit dem Namen “Use Software OGL” (Suchen mit F3), die in SolidWorks-”Ordnern” zu finden sind, den Wert 1 (eins) verpassen (entspricht der Einstellung in SolidWorks, OpenGL per Software zu emulieren; .REG-Dateien folgen bald). Wer denkt, dass das reicht, der sollte trotzdem
  • auf der MSI-Downloadseite den Vista-Treiber (sic!) herunterladen und die darin im Ordner “VistaX86″ enthaltene Datei sisglv.dll in das Windows-System32-Verzeichnis extrahieren,
  • Registry: [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\OpenGLDrivers\sisgl] “dll”=”sisglv.dll” – sprich, den Wert der Zeichenkette “dll” von “sisgl770.dll” auf den neuen DLL-Dateinamen umstellen. Das ist der Verweis, auf den sich SolidWorks beim Starten verlässt. Die
    Änderung tangiert evtl. andere OpenGL-nutzende Programme, die ohne dieser aber wahrscheinlich ebenfalls nicht funktionieren (?).
  • SolidWorks starten und Daumen drücken! (falls es wider Erwarten nicht startet, bitte hier kommentieren… und falls doch, würd ich mich trotzdem über einen Wiederbesuch freuen. Danke!)

Hello world!

November 5, 2007

Nachdem dieses kleine Blog nun ewig vor sich hin vegetierte ohne jemals einen Besucher außer mir zu Front-end (Gesicht) zu bekommen, verpass ich ihm nun endlich einen Sinn, auf dass es endlich zu etwas Nütze ist und die Welt ein klitzekleines bisschen bereichert.

Während der vielen Zeit, die ich am Rechner verbringe, entsteht oft eine Menge sinnloses Zeug, aber das eine odere andere Problemchen, was ich hatte und haben werde, und mich zur Verzweiflung brachte und immer wieder bringen wird, wird nicht einmalig auf dieser großen Welt sein. Darum werden ich nun alle diejenigen, die mir gelöst und erwähnenswert erscheinen, hier niederschreiben…

Vielleicht ist ja die ein oder andere Lösung für euch dabei! Hoffen wir’s…

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